Wie kreativ müssen Journalist*innen sein?

Wie kreativ müssen Journalisten sein? Foto: Pixabay

Wie kreativ müssen Journalist*innen sein? Foto: Pixabay

Die Journalist*innen der heutigen Zeit müssen vieles sein: allem voran Alleskönner*innen. Die digitale Welt verlangt von ihnen, gute Texte zu schreiben, gute Fotos zu schießen und auch Videos drehen zu können, denn im Internet treffen alle journalistischen Bereiche aufeinander. Es stellt sich die Frage, was ein journalistischer Schreiberlig können muss. Versteht er*sie sich als „Redakteur*in“, der*die sich ausschließlich des journalistischen Handwerks bedient oder besitzt er Talent zum kreativen Schreiben? In wie weit ist im Journalismus Platz für Kreativität? Drei Journalist*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Medien gehen der Frage auf den Grund.

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Traumberuf: Journalistin

Schreibtisch eines Journalisten. Foto: Pixabay

Die täglichen Arbeitsutensilien eines Journalisten: PC, Stift und Papier. Foto: Pixabay

Wir haben es jetzt schon oft gehört: Die Generation Y besteht aus jungen Leuten, die nicht genau wissen, was sie wollen. Wenn sie es tun, wollen sie sich aber wenigstens noch sämtliche Optionen offenlassen. Aber nicht jeder erlebt die Berufsfindungs- und Orientierungsphase auf diese Weise. Einer kleinen Minderheit – so sagte man mir immer wieder – ergeht es anders. Auch bei mir war das so.

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Journalistische Stereotypen

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Ein Klischee: Eine Brille und eine Zeitung werden schnell mit Journalismus assoziiert. Foto: Pixabay

Jeder kennt sie, die Stereotypen. Man will es eigentlich gar nicht, doch schnell denkt man wieder in Schubladen. Gerade, da es immer wieder welche gibt, die das Klischee nur zu sehr bestätigen. Während meiner redaktionellen Praktika durfte ich sie nun immer wieder miterleben: die Journalismus-Stereotypen. Sie ähneln allen bekannten Arten von Redaktions- oder Großraumbüro-Klischees und sind doch noch ein Hauch anders, verwegener, aufmüpfiger und lauter.

Folgende Journalismus-Stereotypen haben sich für mich herauskristallisiert und bewährt:

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Deutschsprachiger Journalismus im Kaukasus: Vika Mirianashvili im Interview

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Die 19-Jährige macht sich Gedanken darüber, wie sie mit Journalismus die Welt verbessern kann. Foto: privat

Die 19-jährige Vika Mirianashvili aus Georgien schreibt seit sie 16 Jahre ist für die Kaukasische Post (der einzigen deutschsprachigen Zeitung im Kaukasus). Sie ging auf eine deutsche Schule und studiert jetzt in Georgien Germanistik. Sie möchte sich in Georgien, das ja gerade in den letzten Jahren immer mehr Wert auf die europäischen Werte legt, für Demokratie und Journalismus einsetzen. Deutschland ist dafür natürlich ein Vorbild. Im Sommer ist sie in München bei einem Seminar für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa. Mit Vierstimmig hat sie über die Sicht auf Deutschland, Georgien als westlich orientiertes Land und ihre Zukunftspläne gesprochen.

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Mein Weg in den Lokaljournalismus – nicht nur Berichte über Schützenfeste

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Lokaljournalismus kann durchaus spannend sein. Foto: pixabay

Lokaljournalismus hat keinen guten Ruf, er gilt als langweilig, staubtrocken und nicht gerade aufregend. Das wohl größte Vorurteil besteht darin, dass die Praktikanten oder angehenden Journalisten nur über Schützenfeste, Kaninchenzuchtvereine oder Taubenvereine schreiben dürfen. Ich wollte mich vergewissern, was an diesem Gerücht dran ist und entschied mich letztes Jahr dazu, ein Praktikum bei der Lokalzeitung in meiner Heimatstadt zu absolvieren. Weiterlesen