#2 Mein Leben im schottischen Idyll

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Melina in Fort Augustus vor Loch Ness. Wo ist denn Nessi? Foto: privat

Im Januar dieses Jahres war es endlich so weit: Mein Auslandssemester. Es sollte nicht nur mein erstes Mal im Vereinigten Königreich sein, sondern auch das erste Mal länger und weiter weg von Zuhause. Und endlich ging auch mein Traum in Erfüllung ein Land voller englischer Muttersprachler zu erleben, zumindest theoretisch. Vier Monate verbrachte ich in der schottischen Stadt Stirling. Sie liegt genau in der Mitte zwischen Schottlands Hauptstadt Edinburgh und der größten Stadt Glasgow. Beide Städte sind mit einer direkten Zugverbindung in weniger als einer Stunde gut zu erreichen.

Vor Ort lebte ich in einem Wohnheimkomplex auf dem Campus der University of Stirling. In meiner internationalen WG, bestehend aus zwei Schweden und einem Spanier durfte auch meine beste Freundin Désieree nicht fehlen. Seite an Seite erlebten wie vier unvergessliche Monate. Eine Zeit, die unsere Freundschaft nur noch hat stärker werden lassen.

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#1 Mein Auslandssemester: Großes Kino für uns zwei

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Die rote Telefonzelle für den typischen Tourischnappschuss. Foto: Melina Seiler

Stirling. An meiner Hochschule ist ein Auslandssemester fester Bestandteil des Studiums. Was natürlich toll ist, denn einmal ehrlich, ein Semester im Ausland zu verbringen, ist der Wunsch eines jeden Studenten und ich durfte ihn leben. So verbrachte ich mein viertes Semester in Schottland auf einem idyllischen Campus zusammen mit Melina, meiner besten Freundin.

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„Ich bin doch keine Drehtür!“

Ein Erfahrungsbericht.

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Der Touristenansturm auf den Buckingham Palace löst sich langam auf. Foto: Désiree Schneider

London. Jeder ist bestimmt schon einmal Tourist gewesen. Jeder ist bestimmt schon einmal Touristen begegnet. Und jeder hat sich bestimmt schon einmal wie einer verhalten oder sich über das Verhalten von einem aufgeregt. Denn Touristen outen sich meistens selbst als solche mit ihrem Verhalten. Das meistens leider unanständig, deplatziert und völlig unangebracht ist.

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#3 Probleme einer internationalen Mädels-WG

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In einer Frauen-WG gibt es nicht nur Zickereien, trotzdem gibt es auch das ein oder andere Problem. Foto: pixabay

Auch ich lebe während meines Auslandssemsters in einer internationalen WG. Das besondere an unserer ist, sie besteht aus acht Mädels. Als ich die Zusage für meine Unterkunft auf dem Gelände der Universität bekommen hatte, war die Freude riesig. Gleichzeitig kamen viele Fragen auf: Woher stammen meine Mitbewohner? Wird die Kommunikation schwer sein? Haben sie vielleicht ein anderes Verständnis von Sauberkeit? Wie wird das erste Aufeinandertreffen?  Weiterlesen

#1 Das Leben in einer internationalen WG

Ein Erfahrungsbericht.

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Ein multikulturelles Zusammeleben ist nicht immer einfach, doch eine große Bereicherung. Foto: Pixabay

Unsere Wohngemeinschaft beherbergt folgende Vielfalt: zwei Schweden, zwei Deutsche und einen Spanier. Gelegentlich haben wir mehr Spanier als Schweden und Deutsche vor Ort und die Deutschen überstimmen im Allgemeinen die Spanier und Schweden im Wohnblock, doch werden selbst von den Amerikanern übertrumpft. Diese sind aber nicht in unserer kleinen internationalen Familie. Glücklicherweise. Lebt und erlebt man drei Monate zusammen mit Menschen anderer Nationalitäten, entdeckt man doch so einige Eigenheiten, die sich über die Herkunft begründen lassen. Fremde werden Freunde. Und wir wurden eine kleine internationale Familie.

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Unterwegs mit den Eltern: Campen im Elsass

Vier Tage Campen. Vier Tage Wandern. Vier Tage Eltern.
Ein Erfahrungsbericht.

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Bonjour de France! Foto: Désiree Schneider

Elsass. Als vermeintlich erwachsene Tochter mit den Eltern in den Urlaub zu fahren, ist ein Erlebnis der etwas anderen Sorte. Eltern und Kind stehen sich nun ebenbürtig gegenüber mit allen Rechten und Pflichten, in meinem Fall auch Dickschädel und Starsinn – ich bin ja immerhin schon 21. Doch egal wie alt man sein mag, Tochter bleibt Tochter und wird auch immer als solche behandelt. Manchmal wie der hauseigene Bimbo, doch meistens im Genuss von kleinen Aufmerksamkeiten und Privilegien, gerade wenn man nicht mehr zu Hause lebt, die Eltern nur sporadisch sieht und wie ich eben erst aus dem Auslandsemester wiedergekehrt ist.
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