Wie kreativ müssen Journalisten sein?

Wie kreativ müssen Journalisten sein? Foto: Pixabay

Wie kreativ müssen Journalisten sein? Foto: Pixabay

Die Journalisten der heutigen Zeit müssen vieles sein: allem voran Alleskönner. Die digitale Welt verlangt von ihnen, gute Texte zu schreiben, gute Fotos zu schießen und auch Videos drehen zu können, denn im Internet treffen alle journalistischen Bereiche aufeinander. Es stellt sich die Frage, was ein journalistischer Schreiberlig können muss. Versteht er sich als „Redakteur“, der sich ausschließlich des journalistischen Handwerks bedient oder besitzt er Talent zum kreativen Schreiben? In wie weit ist im Journalismus Platz für Kreativität? Drei Journalisten aus den unterschiedlichsten Bereichen und Medien gehen der Frage auf den Grund.

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Der Dschungel der Berufe

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Es gibt von Jahr zu Jahr immer mehr Berufe. Wie soll man sich da für einen entscheiden? Foto: Michèle Loos

Wie viele Personen gibt es, die von Kindesbeinen an wissen, welchen Beruf sie später ausführen möchten? Wahrscheinlich die wenigsten. Der Wunschberuf verändert sich im Laufe der Jahre. Wollte man zuerst noch Prinzessin oder Sängerin werden, ist man dann später vom Beruf der Lehrerin oder der Tierärztin fasziniert. Weiterlesen

Traumberuf: Journalistin

Schreibtisch eines Journalisten. Foto: Pixabay

Die täglichen Arbeitsutensilien eines Journalisten: PC, Stift und Papier. Foto: Pixabay

Wir haben es jetzt schon oft gehört: Die Generation Y besteht aus jungen Leuten, die nicht genau wissen, was sie wollen. Wenn sie es tun, wollen sie sich aber wenigstens noch sämtliche Optionen offenlassen. Aber nicht jeder erlebt die Berufsfindungs- und Orientierungsphase auf diese Weise. Einer kleinen Minderheit – so sagte man mir immer wieder – ergeht es anders. Auch bei mir war das so.

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Journalistentag NRW: Diskussionen zwischen Hochofen und Kühler

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V.l.n.r.: Ali Can, Sümerya Kaya, Kay Brandermann (Moderator), Verica Spasovska und Hussam Al Zaher diskutieren über die Rolle der Medien. Foto: Melina Seiler

Duisburg. Sollten Journalisten mehr über Positives berichten? Und wie stark können Medien zur Flüchtlingsintegration beitragen? Das und noch weitere aktuelle Themen diskutierten hunderte Journalisten auf dem Journalistentag des Deutschen Journalistenverbandes in NRW in Duisburg. Dabei prallten Grundsatzfragen und verschiedenste Grundhaltungen des Journalismus aufeinander.

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Deutschsprachiger Journalismus im Kaukasus: Vika Mirianashvili im Interview

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Die 19-Jährige macht sich Gedanken darüber, wie sie mit Journalismus die Welt verbessern kann. Foto: privat

Die 19-jährige Vika Mirianashvili aus Georgien schreibt seit sie 16 Jahre ist für die Kaukasische Post (der einzigen deutschsprachigen Zeitung im Kaukasus). Sie ging auf eine deutsche Schule und studiert jetzt in Georgien Germanistik. Sie möchte sich in Georgien, das ja gerade in den letzten Jahren immer mehr Wert auf die europäischen Werte legt, für Demokratie und Journalismus einsetzen. Deutschland ist dafür natürlich ein Vorbild. Im Sommer ist sie in München bei einem Seminar für Deutsch sprechende Journalisten aus Mittel- und Osteuropa. Mit Vierstimmig hat sie über die Sicht auf Deutschland, Georgien als westlich orientiertes Land und ihre Zukunftspläne gesprochen.

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#5 Journalisten-WG: Schreiben ja, aufräumen nein

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Auf dem Balkon sitzen und gemeinsam arbeiten ist super. Aber wer räumt später das Geschirr weg? Foto: Pixabay

Für Praktika hat es mich schon mehrfach in die Medienstadt Hamburg verschlagen. Jeder Aufenthalt begann mit der Wohnungssuche und die belief sich meist über Kontakte. So kam es, dass ich gleich mehrfach in einer Journalisten-WG landete. Die Vorstellung fand ich zunächst spannend. In Gedanken stellte ich mir Abende auf dem Balkon vor, bei denen wir nicht nur gemütlich ein Bier trinken, sondern auch tiefgründige Gespräche über die Welt, unsere Berufsbranche und überhaupt übers Schreiben führen. Ich ging davon aus, dass der gemeinsame Job gemeinsame Gesprächsthemen und Interessen anregen würde.

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Mein Weg in den Lokaljournalismus – nicht nur Berichte über Schützenfeste

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Lokaljournalismus kann durchaus spannend sein. Foto: pixabay

Lokaljournalismus hat keinen guten Ruf, er gilt als langweilig, staubtrocken und nicht gerade aufregend. Das wohl größte Vorurteil besteht darin, dass die Praktikanten oder angehenden Journalisten nur über Schützenfeste, Kaninchenzuchtvereine oder Taubenvereine schreiben dürfen. Ich wollte mich vergewissern, was an diesem Gerücht dran ist und entschied mich letztes Jahr dazu, ein Praktikum bei der Lokalzeitung in meiner Heimatstadt zu absolvieren. Weiterlesen