Eine Welt ohne Facebook?! Das gut Facebook – eine ungenutze Chance

Ein Kommentar.

Facebook Daumen hoch

Flexibel und leicht im Kontakthalten und sich Austauschen: Mit der richtigen Nutzung kann Facebook ein Gewinnbringer sein. Foto: Pixabay

„Suche nach Personen, Orten und Dingen“. Wie oft hast du als Facebook- Nutzer diese Funktion schon benutzt? Sie ist nicht nur zum Stalken gut, sondern auch um alte Kontakte wiederherzustellen — eine der vielen Vorteile des Netzwerks Facebook.

Das „Gesichtsbuch“ ist das mobile Telefonbuch. Leicht und in dem Bruchteil eines Tastenklicks lässt sich Kontakt zu bekannten Personen aufbauen. Personen, die man vielleicht lange nicht mehr gesehen hat oder dachte, sie nie wieder auffindbar machen zu können. Wie schnell hat man nicht den Kontakt zu geliebten Menschen verloren, wenn sie sich nach der Schule, dem Studium oder während des Arbeitslebens in alle Himmelrichtungen verstreuen?

Kontakt halten, ohne sich zu entfremden

Blauer Himmel, Sonne, Meer und Berge. Urlaub. Alles ist fantastisch. Auch mit dem netten Pärchen, das abends noch mit Cocktail trinken war, können wir über das sozialen Netzwerk weiterhin kommunizieren. Den Eltern, Verwandten und Freunden noch eine kurze Nachricht zukommen lassen, wie es uns geht und wen wir Tolles kennengelernt haben und noch ein Bild als Indiz unseres Wohlergehens. Fix, kostenlos und praktikabel.

Facebook ermöglicht einem in stetigen Kontakt zu seiner Familie und Freunden zu sein, wenn man seine Liebsten mal nicht um sich hat. Egal ob im Urlaub oder vielleicht während des Auslandssemesters. Nachrichten und Bilder lassen sich entweder privat an gezielte Einzelpersonen oder kleine Gruppen und auch öffentlich, an alle in der Freundesliste senden.

Da Facebook weltweit verbreitet und etabliert, in 84 Sprachen einstellbar und auch als mobile Version verfügbar ist, besteht sogar die Chance, dass der gutaussehende Herr dort drüben es hat. Aber leider kommt er aus Kuba und du aus Deutschland. Kein Problem. Die Globalisierung ist kein Hindernis, da eine internationale Vernetzung durch Social Media wie Faceboook ein Leichtes ist.

Auch wenn diese Art der Mitteilung keine handgeschriebene Postkarte oder ein persönliches Telefonat ersetzen kann, ist sie günstiger als eine SMS und vielfältiger gestaltbar als eine E-Mail. Eine willkommene Alternative.

Die richtige Nutzung ist wichtig

Dabei ist jedoch eine angemessene Nutzung der Blau-Weißen Social Media Plattform vorausgesetzt. Jeder Nutzer kann in seinen Privatsphäre Einstellungen selbst bestimmen, welche Inhalte, er wann mit wem teilt und was er Preis geben mag. Individualisiert und nutzerabgestimmt. Nicht umsonst ist die Anmeldung und Nutzung erst ab 13 Jahren erlaubt. Dabei bleibt das Lernen des richtigen Umgangs und Konsums von Facebook ein anderes Thema. Zumeist ist es Erziehungssache.

Viele besorgte Eltern legen sich ein eigenes Profil an, um die online Aktivitäten ihres Kindes im Blick zu behalten und mir die AGBS sowie die Wichtigkeit von Datenschutz erklärt. Denn welcher präpubertäre Teenager setzt sich mit solchen ernsthaften Thematiken selbstständig auseinander?

Unangenehme „Erlebnisse“ zu machen, sind wie im echten Leben nicht auszuschließen. Doch muss man gerade in unserer Zeit der Digitalisierung auch gezielt damit lernen umzugehen, da der Umgang mit dem Internet und sozialen Medien in vielen Lebensbereichen und dem Alltag als selbstverständlich angesehen wird. Jedoch geht Facebook gegen Diskriminierung, Datenmissbrauch und unangemessene Nutzung vor, so gibt es z.B. einen Meldeknopf, mit dem der Nutzer beleidigende, anstößige und sinnfreie Inhalte melden kann. Das Facebook Team kümmert sich dann um die Bearbeitung des Anliegens.

Facebook setzt auf Feedback, es ist eine Plattform des Austauschs

Durch die Meldefunktion und die Möglichkeit etwas Geschriebenes direkt zu kommentieren, entsteht eine Feedbackkultur. Privatpersonen, Interessenverbände, Unternehmen- jeder kann sich repräsentieren, miteinander Meinungen austauschen, Rückmeldung einholen, aufeinander eingehen. Dadurch, dass dies alles online passiert, wird nicht unnötig Speicherplatz verbraucht und die Daten sind abrufbar bei Gebrauch.

Durch die Bildung von öffentlichen und geschlossenen Gruppen können schnell und einfach Informationen und Ansichten ausgetauscht werden, was wiederum zur allgemeinen Meinungsbildung beiträgt. Die Meinungsbildung ist essenziell für die Erhaltung der Demokratie, unseres Staatswesens, denn diese basiert auf der Entscheidung des aufgeklärten und mündigen Bürgers. Sie ist ebenso bedeutungsvoll, um Inhalte als wichtig und unwichtig zu beurteilen und aus der Masse der Informationen zu filtern.

Die Welt wird immer offener, Facebook kann uns dabei helfen vernetzt zu bleiben. Es ist eine Plattform des Austauschs und des Lernens und keineswegs nur eine Förderung der Massenmedien. Im Gegenteil verhilft der Netzwerk-Gigant uns mit seinen laut eigener Angaben derzeit 1,4 Milliarden täglich aktiven Nutzern, sich in der generellen Informationsflut des Internets zurechtzufinden.

Da fällt mir ein: Ich wollte heute noch mit meiner Freundin etwas unternehmen. Facebook, was steht an?

Kurz und bündig tippe ich in die Suchleiste: „Events in der Nähe“ 13 Treffer. So viel besser kann das Leben mit Facebook sein.

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