Duckomenta: Die eindrucksvolle Welt der Enten

 

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Hamburg. „Ente gut, alles gut“: Diesen Spruch werden sich die Mitarbeiter des Archäologischen Museums in Harburg vergangenes Wochenende öfter mal gedacht haben. Ein halbes Jahr war die Ausstellung „Duckomenta – MomEnte der Weltgeschichte“ nun in Hamburg-Harburg zu sehen. Am Sonntag war der letzte Tag, an dem Besucher in das Universum der Enten entführt werden konnten. Die Geschichte der Enten wurde auf humorvolle Weise erzählt, weshalb die Besucher immer wieder schmunzelnd vor den Beschriftungen der Bilder standen. So stand unter der Beschriftung zum Expressionismus beispielsweise: „Jede Ente ist ein Enteviduum. Und jedes Enteviduum muss allein den Sprung in das große Wasser wagen. Einfach im großen Teich mitschwimmen und sich treiben zu lassen, würde der Würde jeder einzelnen Ente nicht gerecht werden.“ Die Duckomenta offenbart, dass die Enten zur Wikingerzeit „ihren schwer erziehbaren Nachwuchs auf pädagogische Erlebnisreisen ins Ausland“ schickten. Sie unterwiesen ihn dann in einer „Kapertechnik, die noch heute als ‚entern‘ im Sprachgebrauch ist.“ Auch die Werke an sich wurden mit einem Lächeln begutachtet. Schließlich wurden alle wichtigen Personen der Weltgeschichte mit einem Entenschnabel gezeichnet. So durfte Albert Einstein, oder besser gesagt Albert „Duckstein“ genauso wenig fehlen, wie Martin Luther oder Elvis Duckley (Presley). Das berühmte Gemälde von Leonardo da Vinci, die Mona Lisa und die Freiheitsstatue fanden ebenfalls ihren Platz im Archäologischen Museum.

Über 500 Entenwerke

Wie entstand die Duckomenta überhaupt? 1982 kamen Studenten der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig auf die Idee, sich zusammen zu tun und weltbekannte Gemälde in Entengestalt umzuformen. Schließlich gründeten sie das Unternehmen „interDuck“ für welches die Künstler Prof. Dr. Eckhart Bauer, Anke Doepner, Prof. Volker Schönwart, Rüdiger Stanko und Ommo Wille bisher über 500 Werke für das Entenuniversum erschufen. Diese wurden letztlich zur wandernden Ausstellung Duckomenta zusammengefügt. 300 von ihnen dieser Werke waren auch in Harburg mit dabei, welche in den beiden Gebäuden des Archäologischen Museums verteilt waren. Mehr als 39.000 Besucher begutachteten diese Kunstwerke während der Ausstellungszeit in Hamburg-Harburg. Nun zieht die Ausstellung in die nächste Stadt. Vierstimmig empfiehlt: Wer die Chance hat, die Duckomenta einmal zu besuchen, sollte es tun.

 

 

 

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