So lecker schmeckt der Herbst

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Der Kürbis, das herbstliche Gemüse. Foto: Désiree Schneider

Der Kürbis ist das Herbstgemüse. Was auch nicht ganz verwunderlich ist, da er Hochsaison hat, bald Halloween vor der Tür steht und einfach lecker schmeckt. Da ich gerne koche, habe ich mich natürlich auch selbst an einer Kürbissuppe probiert Zum ersten Mal wohlgemerkt. Das Resultat konnte sich sehen lassen, doch der Weg war anders als geplant. Lest hier ein Kürbissuppenrezept mit der etwas alternativen Zubereitung.

Eigentlich kommt erst die Idee, dann der Einkauf. Bei mir ist das allerdings alles etwas spontaner. Ich kaufte den Kürbis, bevor ich bedachte, dass ich alleine wohne und mich nicht die nächsten Wochen von drei Kilo Kürbis ernähren möchte. Als ich ihn meinen japanischen orangenen Freund nach Hause gekarrt hatte, verharrte er erst vier Tage ratlos in der Küche, um auf seine Zubereitung zu warten.

Die Idee kam so spontan wie der Kauf: Kürbissuppe. Ohne Beilagen und als Hauptbestandteil der Mahlzeit ist der Kürbis am schnellsten aufgebraucht. Das passende Rezept war schnell online gefunden und auf meine persönlichen Bedürfnisse angepasst. Im Grunde besteht es nur aus dem Triple-K’s — Kürbis, Karotten, Kartoffeln.

Ich brauchte:

  • 3x Karotten
  • 1x Hokkaido-Kürbis
  • 1x Apfel
  • 500 gr. Kartoffeln
  • Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • Joghurt oder Schmand

Zuerst habe ich den Kürbis geschält, wobei sich seine Haut als sehr sprunghaft erwies, oder das Messer als zu umständlich. Die Kerne werden mit einem Löffel ausgehöhlt, der Kürbis kleingeschnitten und zusammen mit den gewürfelten Karotten und Kartoffeln. (Ich lasse die Schale an den Kartoffeln und wasche sie dafür gut ab.)

Das Ganze lies ich 30 Minuten lang in gesalzenem Wasser köcheln, bis das Gemüse bissfest war und ich es mit er Gabel durchstechen konnte. Dann habe ich etwa die Hälfte des Kochwassers abgeschüttet und sollte nach Rezept alles mit dem Pürierstab zerkleinern. Nun hat dieser aber unglücklicherweise sich genau vor diesem Einsatz verabschiedet und den Geist aufgegeben. Was tun?

Standmixer statt Pürierstab

Ganz genau, vier Standmixer-Ladungen und die Suppe war so fein, wie sie der Pürierstab nie hinbekommen hätte. Für mich ab sofort die sicherere und auch durchaus sauberere Variante. In dem Zuge habe ich auch gleich noch einen Apfel mit drunter gemixt.

Das Ganze wird noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und je nach Belieben mit einem Klecks Joghurt oder Schmand verfeinert.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Portionen: 10 Portionen/Wochenration für mich und Freunde

Geschmack: fein-cremig (durch den Apfel leicht süß-säuerlich)

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Lasst es euch schmecken. Foto: Désiree Schneider

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