Die kleinste Stadt der Welt – Hum

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Das Ortseingangsschild beweist: Es gibt sie, die kleinste Stadt der Welt. Foto: Vera Brüssow

Es gibt sie, es muss sie einfach geben, die kleinste Stadt der Welt: Hum. Und sie lag nur wenige Kilometer von meinem Urlaubsort in Kroatien entfernt. Mit nur 30 Einwohnern gilt Hum als echte Touristenattraktion und beliebtes Ausflugsziel in der kroatischen Region Istrien.

Die Siedlung Hum, die als kleinste Stadt der Welt gilt, wurde bereits im elften Jahrhundert als Festung mit wenigen ersten Häusern errichtet. Erstmals erwähnt wurde Hum 1102. Seitdem schwankt die Einwohnerzahl immer wieder zwischen etwa 20 bis 30 Einwohnern. Besonders spannend ist übrigens die Anfahrt nach Hum. Enge und buckelige Wege, man kann Sie gar nicht Straße nennen, führen durch kleine Vordörfer oder mitten durch Wälder und über Felder. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass wir niemals in Hum ankommen werden, denn die Wege wurden immer schmaler und ich dachte mir: „Was tun, wenn uns mal jemand entgegenkommt?“ Denn diese Wege sind nicht für zwei sich entgegenkommende Autos ausgelegt. Trotzdem kamen wir unversehrt in Hum an und wurden vor dem Parkplatz von einem Pförtner überrascht, der von uns etwa drei Euro Parkgebühren haben wollte. Doch die waren gut investiert.

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Blick vom Hums Friedhof auch Rathaus, Kirche und Stadtmauer. Foto: Vera Brüssow

Hum ist eine wunderschöne, romantische und gemütliche winzige Stadt. Der Stadtplan zeigt zwei Gassen und kleine Wege, die diese Gassen verbinden. Hum ist komplett im mittelalterlichen Stil erbaut und von einer großen Stadtmauer umgeben. Ein kleines Tor lädt die Touristen ein, in das Innere der Stadtmauern einzutreten. Dort kann man als erstes das Rathaus und die Kirche entdecken. Die buckeligen Wege, die auf der Anfahrt zu befahren sind, finden sich auch im Stadtkern wieder. Auch wenn die zwei Gassen und Wege schnell entdeckt sind, lohnt sich der Besuch. Denn der Blick über das satte Grün der umliegenden Wälder ist einmalig schön. In Hum gibt es drei kleine Geschäfte, in denen es typische Touristenandenken, aber auch lokale Spezialitäten wie beispielsweise Honigschnaps, Feigenmarmelade oder handgemachte Seife gibt.

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Links die Kirche und rechts das Rathaus in Hum. Foto: Vera Brüssow

Bei meinem Besuch waren, außer mir und meinem Freund, nur wenige weitere Touristen in der kleinsten Stadt der Welt zu Gast, sodass wir die schönen Gassen eindrucksvoll auf uns wirken lassen konnten. Solltet ihr einmal in der Gegend Istrien Urlaub machen, solltet ihr unbedingt nach Hum fahren. Auch wenn ihr das Gefühl habt, niemals anzukommen, es gibt Hum wirklich und wird euch mit seinem Charme einer echten Ministadt beeindrucken.

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