25friends: die neue App, um Freunde zu finden

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Bei der App 25friends kann man in Gruppenchats neue Leute kennenlernen. Foto: Melina Seiler

Die BWL-Studenten Flo und Ramin und der Programmierer Juri hatten eine Idee, die Idee für eine App zum Freunde finden. Seit Mai gibt es diese App – genannt 25friends – des Hamburger Start-ups jetzt im Appstore. Sie richtet sich an Leute, die neu in eine Stadt ziehen oder einfach nur neue Bekanntschaften schließen möchten. In Deutschlands 20 größten Städten ist sie verfügbar.

Die Nutzer können neue Leute in ihrer Stadt, im gleichen Alter und mit ähnlichen Interessen in einem Gruppenchat kennenlernen. Bei der Anmeldung beantwortet man ein paar Fragen zu den eigenen Interessen und kommt dann mit dazu passenden Leuten in eine Gruppe. Der Chat hat ähnliche Funktionen wie WhatsApp. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen, die dem Nutzer vorgeschlagen werden oder die die Nutzer für ihre Gruppe selbst erstellen können. In einer Gruppe sind bis zu 25 Leute. Nutzer sind in der Regel zwischen 20 und 34 Jahre alt.

Leider sind nicht immer viele aktiv

Ich probiere die App von Anfang an aus und finde die Idee richtig gut. Man kann problemlos Bilder, Videos und Sprachnachrichten schicken. Zusätzlich dazu kann man angeben, ob man an den vorgeschlagenen Veranstaltungen teilnimmt, oder sogar selbst eine erstellen. Das eröffnet viele Möglichkeiten. Allerdings braucht man dafür auch die richtigen Leute in seiner Gruppe, leider sind nicht immer viele aktiv. Deshalb gibt es „Get2gether“-Veranstaltungen, wo man sich mit den Leuten, die Kontakte suchen auch einfach direkt im echten Leben treffen kann.

Ich habe ein solches Treffen in Hamburg besucht, bei dem auch die drei Gründer dabei waren und mit den 25friends-Nutzern das Gespräch suchten. Das Feedback fällt meistens gut aus, so sagt der 22-jährige Jan Lukas, der als selbstständiger Vermögensberater tätig ist: „Ich finde die App sehr cool und es gibt viele offene Community-Mitglieder.  Auch bei dem Treffen hier, habe ich schon viele spannende Leute kennengelernt.“ Studentin Stella (19) ist auch begeistert: „Ich finde die App von der Idee her super, man merkt aber, dass sie noch am Anfang steht. Für junge Menschen ist eine App zum Leute kennenlernen, bei der er sich nicht um Dates dreht, auf jeden Fall gefragt. Das Treffen fand ich auch echt lustig und habe ein paar nette Leute kennengelernt.“

Die App hat Potenzial

Einziger Kritikpunkt: in den Gruppen ist oft nicht viel los. Deshalb gibt es jetzt auch die Möglichkeit in mehreren Gruppen der gleichen Stadt zu sein. Inaktive Nutzer sollen bald auch nach einer Warnung, aus den Gruppen ausgeschlossen werden, sodass Platz für die Leute ist, die wirklich kommunizieren und sich treffen wollen.

Mein Fazit: Die App hat Potenzial und ich habe nette neue Leute kennengelernt, die ich nicht zum letzten Mal gesehen haben werde. Jetzt freue ich mich auf das nächste „get2gether“ zum Brunchen am Sonntag.

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