Skurrile Jobs – dafür gibt’s Geld

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Berufe sind vielfältig, wie die Geldverdiener auch. Foto: Pixabay

Bekanntlich machen Menschen vieles für Geld. Im Gegenzug weiß der Mensch, auch aus allem Geld zu machen. Manche verkaufen ihre Rechte und lassen sich als Demonstrant mieten, andere geben den menschlichen Osterhasen für das nächste Osterfest zum Bespaßen der Kleinen ab. Doch gibt es noch mehr skurrile Jobs, die auch wirklich existieren.

Hier eine Kostprobe der merkwürdigsten Nischenberufe: 

Da wären zum Beispiel der Fäkalientaucher oder auch umgangssprachliche Kacke-Taucher genannt. Auch in Kläranlagen kann die Maschinerie kaputtgehen und muss repariert werden. Dann kommt der Fäkalientaucher zum Einsatz, ein Techniker, der im ungefilterten Wasser arbeiten muss. Die Taucher kommen auch zur Reinigung der Innenwände von Faultürmen zum Einsatz. Diese werden in Deutschland und Österreich benutzt, um zum Beispiel aus Klärschlamm Biogas herzustellen.

Schon einmal als Ugly Model gearbeitet?

Misfit Models wollen nun wirklich nicht in das Schönheitsideal von irgendjemandem passen. Menschen werden dafür bezahlt, „hässlich“ zu sein und damit ein Statement abseits aller perfektionierten und standardisierten Modeklischees zu setzen. Dafür braucht man Mumm und eine gewisse Selbstironie, sich bewusst selbst mit seinen sogenannten Nachteilen zu vermarkten. Ob das nun wirklich ein Statement ist, oder bloße Geldmacherei und eine Bloßstellung zugleich bleibt kontrovers.

Alternativ gibt es auch den Job eines Vorher-Models für Diätwerbung.

Huhn oder Hahn?

Was kommt zuerst? Oder eher: Was bist du? Geflügelgeschlechtsbestimmer identifizieren das Geschlecht der Küken, bevor man es am Gefieder oder dem Kamm erkennt. Dabei ist es noch viel schwieriger, als man zuerst denken mag, da viele Weibchen oft auch ein männliches Geschlechtsorgan haben (SZ). Die männlichen Eintagsküken sind hierbei unliebsame Nebenprodukte der Zucht, da sie keine Eier legen und sich schlecht mästen lassen.

Kuh-Besamer für die herausragende Viehzucht

Die einen Tiere werden „aussortiert“, da sie unerwünscht sind, die anderen werden nach Wunsch gezüchtet. Technologische Programme bestimmen die Kreuzung für die perfekte Zucht. Die Spermien des Bullen werden tiefgefroren, um später die Kuh zum bestmöglichen Zeitpunkt zu befruchten. Das ist die Aufgabe des Kuhbesamers, der die Kapsel mit den Spermien bis zu der Gebärmutter einführt. Mehr Infos zum Beruf des Besamungstechnikers findest Du auf zeit.de.

Während bei den Kühen Automatik angesagt ist, ist bei den Menschen Fantasie gefragt. Als Produkttester für den Erotikhandel, umgangssprachlich auch als Dildotester bezeichnet, kannst du die Neuheiten an Sexspielzeugen ausprobieren und hilfreiche Bewertungen für Kunden verfassen. Laut Stellenausschreibung musst du nur „(s)experimentierfreudig und neugierig sein und Spaß an erotischem Neuland haben“ (ORION).

Der menschliche Teddybär und die menschliche Vogelscheuche

Und wer die zwischenmenschliche Nähe vermisst und sich mit Sexspielzeug zu einsam fühlt, der kann sich einen Profikuschler mieten und eine Runde durchgeknuddelt werden. Dabei hat der Job absolut nichts Sexuelles an sich. Er dient dazu, Trost und Geborgenheit zu vermitteln.

Eine unangenehmere Aufgabe haben Bird Controller. Sie arbeiten als lebendige Vogelscheuchen an Flughäfen und halten den Flughafen und das Luftgebiet vogelfrei, indem sie mit einer Luftdruckpistole Vögel verscheuchen. Dazu benötigt man allerdings einen Jagdschein.

Auch Hotels sind einfallsreich, sobald es um die Umsatzquoten geht und das Wohl des Kunden. So gibt es Bettwärmer, die sich auf Wunsch der Gäste in ihr Bett legen und es für sie vorwärmen.

Rettende Berufe

Menschen fungieren als Bahnschranken (Donaukurier). Die Bahnübergangsposten regeln den Schienenverkehr und sichern den Übergang für Passanten.

Golfballtaucher retten versunkene Golfbälle aus Seen oder Tümpeln. Dafür gehen sie in voller Montur auf Tauchkurs. Die gefundenen Bälle werden dann an Sammler verkauft. Die Bälle bringen mehr Geld ein, desto besser sie erhalten sind.

Doch bevor ich meine Geduld überstrapaziere und mein Glück als Dominosteinaufsteller verdiene, suche ich mir lieber einen Alibiprofi. Vom unangenehmen Telefonat bis hin zum dringlichen Termin: Ein Alibiprofi kümmert sich um die Lösung deiner Probleme und lügt für deine Zwecke. Bevor ich so jemanden brauche, weil ich keine Lust auf meine Arbeit mehr habe, sie mir zu eklig, gefährlich oder eintönig wird, bleibe ich doch lieber Kellnerin bis zu meinem Studienabschluss. Doch das Wichtigste ist und bleibt der Spaß am Beruf! 

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